Wir sind für Sie da:



In Zeiten größter Wohnungsnot gründete der damals schon bestehende, ca. 4000 Mitglieder starke Mieterverein Bremerhaven e.V. im Jahre 1927 als Selbsthilfeeinrichtung seine eigene Wohnungsbaugesellschaft, die heutige GWF Wohnungs- und Immobilien GmbH. Hilfe zur Selbsthilfe im wahrsten Sinne des Wortes, hier praktisch umgesetzt.
Noch im Gründungsjahr, vorangetrieben durch den damaligen Oberbürgermeister Waldemar Becké, schritt die GWF zur Tat. Es wurde damit begonnen, das ausgewiesene Baugebiet zwischen Waldemar-Becké-Platz und Roter Sand und den Straßenzügen Scharnhorststr., Hardenbergstr., Steinstr. und Kantstr. zu bebauen.
Bis zum Jahr 1929 erstellte die GWF hier 160 großzügige und noch heute stark nachgefragte Wohnungen. Die markanten Häuser mit der roten Klinkerfassade stehen unter Denkmalschutz.
In den darauf folgenden Jahren betrieb die GWF regen Wohnungsneubau und beteiligte sich maßgebend am Wiederaufbau nach 1945.
Die GWF verfügt heute über einen Bestand von 1400 Wohnungen in vielen Stadtteilen. Manche Äußerungen dahingehend, dass mit der Wohnraumvermietung Interessenskonflikte verbunden sein können, gehen ins Leere und sprechen nicht gegen ein Engagement des Mieterverein Bremerhaven e.V. im Mietwohnungsbau – dann dürften z.B. Gewerkschaften auch nicht Arbeitgeber sein.
Das Modell der GWF von damals mit Komponenten einer Wohnungsgenossenschaft erweist sich noch heute als fortschrittlich und modern. Sämtliche Mietüberschüsse bleiben im Unternehmen bzw. kommen der Mieterschaft zu Gute. Die GWF modernisiert auf hohem Niveau und investiert überproportional in ihre Wohnungsbestände.
Auch für dieses Jahr sind Ausgaben für Instandhaltung / Modernisierung in Höhe von 2,5 Mio Euro vorgesehen. Des weiteren plant die GWF ein Neubauvorhaben am Geestewanderweg. Hier sollen 15 Mietwohnungen mit einer Wohnfläche zwischen 70 – 100 m² mit Fahrstuhl, großem Balkon und fußbodentiefen Wohnzimmerfenstern, Fußbodenheizung und Kaminanschluss entstehen. Aufgrund der derzeit günstigen Finanzierungsmöglichkeiten soll der angestrebte Mietzins von 8,20 pro m² auskömmlich sein.
Seit Anfang 2010 ist es für Neubauten zur Pflicht geworden, Rauchwarnmelder in den Wohnungen zu installieren, um bei einem Wohnungsbrand frühzeitig gewarnt und somit vor dem sicheren Tod durch die entstehende Rauchentwicklung bewahrt zu werden. Meist ist es Unachtsamkeit, die zum Zimmer- oder Wohnungsbrand führt.
Die Rauchgase wirken schon nach kurzer Zeit und führen zur Bewusstlosigkeit. Ein Rauchmelder ist schneller und erkennt mit seiner eingebauten Fotozelle die Gefahr und löst einen heftigen Signalton aus, bei dem niemand weiterschläft.
Die GWF hat schon in den letzten beiden Jahren ihren gesamten Wohnungsbestand mit Rauchwarnmeldern ausgestattet. Darüber hinaus finden in regelmäßigen Abständen Überprüfungen der Elektroanlage statt, der sog. E-Check. „Die Sicherheit unserer Mieter ist uns sehr wichtig“, so Otto von Bebern, Geschäftsführer der GWF, „deshalb haben wir auch die regelmäßige Überprüfung von Gasleitungen in unseren Service mit aufgenommen.“
„Und wer auf die neueste Technik nicht verzichten will, der kann digital fernsehen, das Internet nutzen und telefonieren mit der Mulitmediadose von KabelDeutschland. Alle Wohnungen sind für die Nutzung dieser Dienste vorbereitet.
...denn wir kümmern uns gerade auch um unsere älteren Mieter. Wir bieten die Möglichkeit sog. barrierefreien Wohnens – d. h. ohne Türschwellen, durch das Installieren zusätzlicher Handgriffe oder auch einem Badumbau – Ersatz der Badewanne durch eine ebenerdige Dusche.
Wir sind bestrebt, den älteren Mietern Angebote zu machen, die ihnen auch im Alter noch soziale Bindungen ermöglichen.
Durch unsere Kooperation mit der Diakonie Bremerhaven besteht die Möglichkeit, für Senioren gemeinsam aktiv zu sein und vielfältige Service-Leistungen in Anspruch zu nehmen. In diesem Zusammenhang ist auch geplant, noch in diesem Jahr einen Seniorentreffpunkt zu errichten.
Ziel ist es, den älteren Mietern lange ein selbstbestimmtes Leben in ihrer vertrauten Umgebung zu ermöglichen.“
Es prägt das Leben in einer Stadt und trägt unmittelbar dazu bei, dass sich die Menschen entwickeln und in ihr wohlfühlen. Die örtlichen Unternehmen schaffen Arbeitsplätze in Bremerhaven. Auch die GWF ist ein nicht unbedeutender Wirtschaftsfaktor. Sie ist Arbeitgeber, Ausbilder und Auftraggeber. Im Rahmen der Bau- und Instandhaltungstätigkeiten entsteht ein beachtliches Investitionsvolumen, welches der lokalen und regionalen Wirtschaft zu Gute kommt.
Hinzu kommt, dass die Finanzierungen oftmals über ortsansässige Kreditinstitute abgewickelt werden. Seit Jahren investiert die GWF in die energetische Ausstattung ihres Bestandes. Angesichts des Klimawandels und der explodierenden Preise für Energie wird das nicht nur als Investition in eine lebenswerte Zukunft gesehen, sondern auch als Investition in eine langfristige Kundenbindung.
Gute Energieeffizienz hält dauerhaft auch die Wohnkosten in Grenzen. Ein Großteil des Bestandes ist mittlerweile mit einer Wärmedämmung versehen, Solarenergie wird genutzt, genauso wie die neue Technologie der Holz-Pellets-Heizungen.
Die GWF leistet für das Gemeinwesen einen Mehrwert, indem sie in ihren attraktiven und lebenswerten Wohnanlagen für Sicherheit, Sauberkeit und ein soziales Miteinander sorgt, freundschaftliche Nachbarschaften fördert, Freizeit- und Beschäftigungsmöglichkeiten bietet und ihren Kunden umfangreiche, wohnbegleitende Serviceleistungen vermittelt.
Trotz ihrer sozialen Ausrichtung hat sich auch die GWF den Prinzipien der Rentabilität zu unterwerfen. „Die GWF wird daher eine marktorientierte Fortsetzung der wirtschaftlichen und bautechnischen Entwicklung des Wohnungsbestandes immer im Auge behalten und deshalb auch nachfragegerechten Neubau nicht vernachlässigen,“ so von Bebern.
Sicher zu Wohnen erscheint vielen von uns als so selbstverständlich, dass die Verankerung des Wohnens als Menschenrecht hierzulande fast in Vergessenheit geraten ist. Den Artikel 25 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, in dem soziale und wirtschaftliche Rechte verankert sind, gilt es aber nach wie vor mit Leben zu erfüllen.
Wohnraum kostengünstig und gesichert zu bauen, für Sie nach Ihren Wünschen zu gestalten und zu erhalten, ist unser Auftrag und unsere wichtigste Aufgabe. Im weiteren Sinne unser gesellschaftlichen Verantwortungen schauen wir aber auch über die Grenzen Deutschlands hinaus.
Deshalb sind wir Mitglied der DESWOS Deutsche Entwicklungshilfe für soziales Wohnungs- und Siedlungswesen e.V., unser Fachorganisation der Wohnungswirtschaft für Entwicklungszusammenarbeit. Sie verfolgt in ihren Hilfsprojekten in den Entwicklungsländern soziale und wirtschaftliche Ideen des Haus- und Siedlungsbaus für ärmste Bevölkerungsschichten.
Sie orientiert sich dabei im Wesentlichen an genossenschaft- lichen Vorbildern und der gegenseitigen Hilfe, aber auch an modernen Ideen der Gemeinwesenentwicklung und des internationalen Erfahrungsaustausches.
Es werden nicht deutsche Konzepte exportiert, sondern auch durch Bewohnerbeteiligung und Planung mit örtlichen Partnerorganisationen kulturell und wirtschaftlich angepasste Wohnlösungen entwickelt.
Die DESWOS steht seit über 40 Jahren für das Menschenrecht auf Wohnen. Projekte werden in Afrika, Asien und Lateinamerika durchgeführt. Es gilt Menschen mit Wohnraum zu versorgen und ihre Ernährung zu sichern, Arbeit zu schaffen und Bildung zu vermitteln, Hygiene zu fördern und Gesundheit zu stärken. Der immer noch aktuelle Ansatz ist die Hilfe zur Selbsthilfe.
» Aktueller Mietspiegel
» Betriebskostenspiegel
» Hausnotrufsystem
» Senior-Partner